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Alf Neun Alltag Entscheiden Und Kompromisse

Handeln mit Unwägbarkeiten: Entscheiden, eine Sache von Kompromissen für das Prinzip Hoffnung    

Inhaltsverzeichnis dieser Seite und Wegweiser zu den zugehörigen Seiten
Handeln mit Unwägbarkeiten: Entscheiden, eine Sache von Kompromissen für das Prinzip Hoffnung   
Neues Wissen für eine neue Hoffung? Im Prinzip Hoffnung auf Heimat?   
Themen Wegweiser für zugehörige Seiten   

Da es selbst für unsere unmittelbare Umwelt keine erschöpfende Ordnungsvorstellung gibt, da die Elemente unserer Umgebung quantitativ unerschöpflich und endlos, qualitativ unegal und veränderlich sind, müssen Entscheidungen, die Menschen treffen folgedessen lückenhaft, unvollendet und nicht abgeschlossen bleiben. Der Mensch spiegelt sich in seiner Umgebung und diese in ihm. Der Mensch, seine Persönlichkeit, ist "ein unvollständiges System, in dem sich verschiedene Grade von Ordnung und Unordnung aufweisen. Er hat Struktur aber ebenso keine genaue Struktur, Funktion wie Dysfunktion". Da der Mensch und seine Umgebung keine in sich geschlossenen Systeme sind bleiben sie veränderlich und störanfällig. Zum anderen sind dem Menschen selbst und in seinem Zusammenleben mit anderen Grenzen gesetzt.

Wahrhaftig zeichnen sich die meisten Entscheidungen des Alltagslebens nicht durch die Eindeutigkeit ihres Zustandekommens und die einzigartige Offenbarung und Einsichtigkeit ihres Inhalts sowie die Gradlinigkeit ihrer Durchsetzungsstrategien aus. Entscheidungen sind immer Sache von Kompromissen. Und als Kompromiß ist Entscheidung für den Entscheidungsträger in ihrer Unvollkommenheit immer kompromittierend, wobei sie für seine Menschlichkeit Zeugnis ablegt. Aber Entscheidungen müssen getroffen werden.

Wie also lassen sich aus dem vielfältigen Angebot täglicher Informationen jene zweckbestimmten Sinngehalte als wertvolle Nachrichten für unser Alltagsleben gewinnen. Drei wichtige Punkte können als Such- und Bestimmungskriterien angelegt werden:

  1. Steht die Information für mich persönlich in einem engeren oder weiteren Zusammenhang, damit sie mich sinnvoll anleiten kann, etwas auszulösen, weiterzuführen und aufrechtzuerhalten?
  2. Können die Informationen, heute, morgen, in einer Woche, in einem Monat, in einem Jahr meine Pläne beeinflussen und zu neuen Einsichten für Problemlösungen führen?
  3. Können die Informationen meine Orientierung verbessern, mein Selbstbewußtsein stärken und meine Lebensperspektive erweitern?
Denn nur wenn hier positive Punkte vermerkt werden, können Ich, die umgebenden Gruppen und die Umwelt durch ein vereinigtes Studium unserer gemeinsamen Situation zu einer besseren Integration kommen.

Neues Wissen für eine neue Hoffung? Im Prinzip Hoffnung auf Heimat?    

Nützlich und gut sind Informationen für das unternehmerische und persönliche Management vor allem dann, wenn sie aus der einfachen Spekulation heraustreten und uns eine Verbindung von neuem Wissen und besserer Erkenntnis und Handlungsfähigkeit unter Einbeziehung von Herz, Hirn und Hand antragen, damit wir damit etwas anfangen und neue Einsichten gewinnen können zur Aufrechterhaltung einer - sei`s drum - alteuropäischen Menschenwürde. Dann wird vielleicht auch die Hoffnung darauf,erfüllt, daß Gesellschaft und Dasein historisch und radikal werden: “Die Wurzel der Geschichte aber ist der arbeitende, schaffende, die Gegebenheiten umbildende und überholende Mensch. Hat er sich erfaßt und das Seine ohne Entäußerung und Entfremdung in realer Demokratie begründet, so entsteht in der Welt etwas, das allen in die Kindheit scheint und worin noch niemand war: Heimat." (Bloch PH 1628)

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